Dieses Objekt manifestiert eine Idee in Material, die auf eine Anwesenheit im Raum reflektiert, eine Begegnung, die andere mit einschließt. Die Arbeit besteht aus zwei Teilen, die aus rotem und weißem italienischen Marmor gearbeitet sind. Beide Teile erinnern an steinähnliche Formen oder Muscheln, aber sie definieren keine davon, man muss ihnen als gemachte Objekte entgegensehen.
Eines der beiden Teile der Arbeit besteht aus zwei verschiedenen Steinen, die übereinander sitzen. Die beiden Steine definieren eine Ebene, die zu einem der Form eigenen Bestandteil wird. Diese Ebene liegt parallel zur Bodenfläche und bezieht sich auf den Wasserspiegel und die Horizontlinie. Das zweite Element ist aus demselben Stein geschlagen, der die untere Hälfte der ersteren Form bestimmt. Die obere Kante dieser Form ist gleich mit der entstandenen Ebene in der ersteren Form.
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2 Elemente, italienischer Marmor (weiß und rot); Stein 1: 104 cm x 49 cm x 42 cm; Stein 2: 92 cm x 50 cm x 20 cm
Zusammen sind beide Elemente eine unaufdringliche Mahnung, dass wir den Boden berühren und den Raum teilen mit Personen und Dingen. Dieses Bewusstsein ist bestimmt durch das Objekt, das sich mit der Erfahrung während der Begegnung verbindet. Das Objekt drängt uns dazu, unsere Position im Raum neu zu erkennen und es teilt diesen Drang dadurch, dass es selbst eine Position in Bezug zu dem Raum einnimmt, den wir uns teilen. Es bezeichnet ein Gleichgewicht, das der Erkenntnis ähnlich ist, dass der Mensch aufrecht geht.
» vgl. "Tying Line", "Wading Through" und "Installation in a Water Basin"
Juni 2007 – Copyright Vanessa Paschakarnis